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Fotos © DaCru

The day when I chose to be a daughter

Modern Dance Abend mit der DaCru Dance Company

Drei Tänzer:innen, die den Zustand der »Kindschaft« untersuchen. Eine tiefgründige und poetische Analyse, durchdrungen von geheimen Visionen, die auf eine Hauptfrage antworten: Bleibt das Kindsein ein Leben lang bestehen? Auch wenn der Punkt, der ihn formal gewährt, verschwindet? Ist man ohne Eltern noch ein Kind? Ändert sich der Status der Kindschaft, wenn man Mutter oder Vater wird?

Die neue Produktion der DaCru Dance Company ist das Ergebnis der engagierten und individuellen Vision der Choreographin zu diesem Thema, die durch Begegnungen und eingehende Untersuchungen mit den Tänzer:innen kollektiv wird.

Die DaCru Dance Company wurde 1996 von der italienischen Choreographin Marisa Ragazzo und dem iranischen Tänzer und Choreographen Omid Ighani gegründet und zählt zu den repräsentativsten Compagnien der urbanen Tanzszene in Europa. Marisa Ragazzo und Omid Ighani lieben Experimente und die Fusion von Sprachen und Stilen. So schaffen sie gemeinsam einen neuen Tanz-Erzählstil, eine Art »Tanzroman« in einer Mischung aus Breakdance, Hip-Hop und House-Dance, sowie zeitgenössischem Tanz und Jazz-Rock.

Die sogenannten urbanen Tänze finden aufgrund ihrer Herkunft kaum einen Platz auf der Bühne. Bei der DaCru Dance Company werden jedoch – durch die jahrelange Ausbildung mit den Ballettmeistern und dem urbanen Hintergrund der TänzerInnen – die Theaterbühnen erobert: Geschwindigkeit, technische Virtuosität werden mit den Straßenkünsten auf Theaterbühnen kombiniert.

DaCru Dance Company

Konzept & Choreografie: Marisa Ragazzo und Omid Ighani

Tanz: Davide Angelozzi, Elda Bartolacci, Alessandra Ruggeri

Musik: Jocelyn Pook, David Lang, Giulia Kent | Licht: Giuseppe Filipponio

Samstag, 13. Januar 2024, 19:30 Uhr

Theater im Gemeindehaus
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Dauer: ca. 1 Stunde, 15 Minuten
Vorverkaufsbeginn für diese Vorstellung am Dienstag, 29. August 2023

Museum Otto Schäfer

Sowohl die Spielstätte Evangelisches Gemeindehaus als auch das Museum Otto Schäfer sind barrierefrei zugänglich.