Ab Dienstag, 25. Juni ist der neue Spielplan 2024/25 online.

Der Vorverkauf beginnt am 3. September

Fotos © Emanuele Teobaldini

La Bohème

Oper von Giacomo Puccini

Weihnachtsabend in einem Mansardenatelier in Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo beendet gerade einen Text und seine Freunde, der Maler Marcello, der Musiker Schaunard und der Philosoph Colline machen sich auf, um feiern gehen. Da taucht die Nachbarin Mimi auf. Rodolfo und Mimi kommen sich schnell näher und erzählen sich von ihrem Leben und ihren Träumen.
Doch das Glück schlägt in Schwermut um, als Rodolfo erkennt, dass Mimi sterbenskrank ist. Auch dem anderen Pärchen, Marcel und Musette, ist das Liebesglück nicht recht hold. So geht der Winter dahin. Einige Monate später sieht man Rodolfo und seine Freunde, die versuchen den Liebeskummer mit Lachen und Feiern zu vertreiben, als Mimi ins Zimmer gebracht wird. Sie will bei Rodolfo sterben.
Mit dieser Oper erreichte Giacomo Puccini seinen Höhepunkt als musikalischer Illustrator. Seine impressionistische Tonmalerei bezaubert vom ersten Bild an. Auch den scheinbar nebensächlichen Momenten schenkt er eine Wärme des Ausdrucks, die der ganzen Oper Wahrhaftigkeit gibt und sie zugleich vor Sentimentalität bewahrt. Ihre Arien sind empfindsame Ruhepunkte, die komödiantischen Albereien der vier Bohemiens strotzen vor Lebendigkeit. Puccini zeichnet mit »La Bohème« ein beeindruckendes Porträt von Kunstschaffenden in ärmlichen Lebensumständen, das in eine der ergreifendsten Schlussszenen der Opernliteratur mündet.

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
nach Henri Murgers Roman »Scènes de la vie de bohème«

in italienischer Sprache


Compagnia d’Opera Italiana di Milano
Konzertdirektion Schlote, Salzburg
Mittwoch, 16. Oktober 2024, 19:30 Uhr

Theater im Gemeindehaus
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Dauer: ca. 2 Stunden, 45 Minuten

Karten für 41,-/36,-/33,-/27,-/24,- €
Vorverkaufsbeginn für diese Vorstellung am Dienstag, 3. September 2024

Museum Otto Schäfer

Sowohl die Spielstätte Evangelisches Gemeindehaus als auch das Museum Otto Schäfer sind barrierefrei zugänglich.