A

Fotos © Tamás Bezerédi, Marco Borggreve

Kammerkonzert Trompete & Klavier

mit Gábor Boldoczki (Trompete)
& Krisztina Fejes (Klavier)

Der im ungarischen Kiskőrös aufgewachsene Gábor Boldoczki ist mit seinem Trompetenspiel die Ausnahmeerscheinung seiner Generation. Auch die internationale Presse feiert ihn regelmäßig als grandiosen Trompetenvirtuosen. Bereits mit 14 Jahren erhielt der mehrfache ECHO Klassik-Preisträger beim Nationalen Trompetenwettbewerb in Zalaegerszeg den 1. Preis und begann nach diversen Studien seine internationale Solokarriere. Der endgültige Durchbruch gelang ihm als Gewinner des bedeutenden Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München und als 1. Preisträger des 3. Internationalen Maurice André Wettbewerbs, dem Grand Prix de la Ville de Paris.

Im Rahmen seiner Tourneen gastiert er zusammen mit namhaften Orchestern (u.a. Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariinsky Theatre Symphony Orchestra, Russisches Nationalorchester, Konzerthausorchester Berlin, Czech Philharmonic, Wiener Symphoniker) und international bedeutenden Kammerorchestern. Als erster Trompetensolist weltweit interpretierte Gábor Boldoczki bei den Salzburger Festspielen die Trompetenkonzerte von Michael Haydn. Danach titelten die Salzburger Nachrichten: »Leichtzüngige Artikulation, höchste Beweglichkeit, extrem sicherer Ansatz, Koloraturkunst … ein Solist von solchem Rang veredelt jedes Musikwerk«.

Krisztina Fejes ist in Ungarn geboren und aufgewachsen. Im Alter von fünf Jahren fing sie an, Klavier zu spielen und stand bereits mit zwölf Jahren im Finale des renommierten Lajos Papp Klavierwettbewerbs. Mit vierzehn Jahren wurde sie am Béla Bartók Konservatorium in Budapest angenommen und führte ab 2003 ihr Studium an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest fort. Ihr breites und vielfältiges Repertoire reicht vom Barock bis zur modernen Musik, darunter zahlreiche Werke zeitgenössischer ungarischer Komponisten. Als Ungarin fühlt sich Krisztina Fejes besonders der Musik von Liszt und Bartók eng verbunden.

Regelmäßig arbeitet sie mit renommierten Dirigenten und Künstlern wie Ádám Medveczky oder Gábor Boldoczki zusammen und konzertiert als Solistin mit den führenden ungarischen Orchestern, darunter das Savaria Symphonieorchester, das BM Donau Symphonieorchester, das Szolnok Symphonieorchester oder das Szeged Symphonieorchester. Internationale Gastspiele führen sie unter anderem nach Wien, München, Paris, Madrid, Rom, Bukarest und Finnland. Im Jahr 2016 war sie auf einer einmonatigen Tournee in China zu hören. Die dynamische, temperamentvolle und ausdrucksstarke Art Ihres Spiels beeindruckt und ist besonders gekennzeichnet durch die Vielfalt der Klangfarben und fantasievolle Phrasierungen. Durch ihre Interpretationen und den expressiven Klang schafft sie eine ganz besondere Atmosphäre für die Zuhörer im Konzertsaal.

Domenico Scarlatti:

Sonate für Klavier d-Moll, K9

Sonate für Klavier A-Dur, K113

Sonate für Klavier d-Moll, K141

Tomaso Albinoni: Sonate für Trompete und Klavier in Es-Dur

Franz Liszt: Petrarca Sonette, Nr. 123

Jean-Baptiste Arban: Fantaisie Brillante für Kornett und Klavier

Enrique Granados: »Quejas ó la maja y el ruiseñor«

– Transkription aus der Oper »Goyescas«, op. 11

Claude Bolling:Vespérale aus »Toot suite« für Flügelhorn und Klavier

Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 14 f-Moll

Jenő Hubay: Hejre Kati aus »Scènes de la Csárda«, Nr. 4, op. 32

Dienstag, 9. April 2024, 19:30 Uhr

Theater im Gemeindehaus
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Dauer: ca. 1 Stunde, 50 Minuten
Vorverkaufsbeginn für diese Vorstellung am Dienstag, 29. August 2023

Museum Otto Schäfer

Sowohl die Spielstätte Evangelisches Gemeindehaus als auch das Museum Otto Schäfer sind barrierefrei zugänglich.