54. Spielzeit | 2020/2021
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Foto: Michael Aust Ateliers XPO
Das besondere Konzert im Theaterfoyer
Peng, Peng, Parker
Eine Hommage an Dorothy Parker mit Nora Gomringer, Philipp Scholz (Percussion), Philip Frischkorn (Klavier)
 
 


Aus der Fülle von Parkers Spott-, Humor- und Liebesgedichten für Kollegen, Hunde und Männer haben Gomringer & Scholz, die in den letzten Jahren mit ihrer CD »Peng Peng Peng« für Furore gesorgt haben, erstaunliche Songs geschaffen.

Als freie Schriftstellerin ist Nora Gomringer seit 2000 verlegt, es liegen neun Lyrikbände, zwei Essaybände und zahlreiche Einzelveröffentlichungen vor. Zuletzt erschienen »Moden« (2017), »#poesie« (2018) bei Voland & Quist sowie die CD mit ihrem Duopartner Philipp Scholz, das Jazzalbum »Peng Peng Parker«. Zahlreiche Formen der Zusammenarbeit mit Musikern und Bildenden Künstlern runden ihr Werk ab und erweitern es beständig. Ihre Auftrittstätigkeit ist rege und international. Für ihr Werk wurden Gomringer neben dem Förderpreis des Freistaates Bayern (2006) und dem E.ON Kulturpreis (2008) auch der wichtigste deutsche Sprachpreis, der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache 2011 in Kassel verliehen – in Reihe mit ihren Vorgängern Loriot, Günther de Bruyn und Udo Lindenberg. Im Jahr 2012 folgte der Joachim-Ringelnatz-Preis. Die Europa-Medaille des Freistaats Bayern sowie der Ingeborg-Bachmann-Preis wurden ihr 2015 zugesprochen. Einzelne Lyrikbände sind ins Schwedische, Französische, Englische, Spanische, Belarussische und Vietnamesische übersetzt. Gomringer hatte Poetikdozenturen der Universitäten Sheffield, Koblenz-Landau (mit ihrem Vater Prof. Eugen Gomringer) und Kiel inne.


Dorothy Parker war eine vielschichtige Frau: Dichterin, Geliebte, Werbetexterin und Oscar-Nominee. Ihr lyrisches Werk ist witzig und lakonisch, mal zart, mal hart. Niemand hat so seufzend, so verlachend über die Liebe und das Rangeln zwischen den Geschlechtern geschrieben wie Dorothy Parker und uns dabei Karikaturen und fein linierte Portraits der Boulevardlöwen und -löwinnen ihrer Zeit hinterlassen. Ein New York der 20-er Jahre ohne diese Ikone ist undenkbar.

Am Flügel werden Nora Gomringer und Philipp Scholz an diesem Abend vom Pianisten Philipp Frischkorn unterstützt. Melodiös und rhythmisch, witzig und eigen weicht das Trio jenes Schwarzweiß alter Fotos und klingender Pianotasten auf zu Melodien, die schon lange zwischen den Zeilen stehen. Das englische Original wie auch die kongenialen Übersetzungen durch Ulrich Blumenbach (»Denn mein Herz ist frisch gebrochen«, Doerlemann 2017) werden dabei zu gleichen Teilen erklingen.
 
 
 
 
 
Dienstag, 11.05.2021 | 19.30 Uhr  
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