54. Spielzeit | 2020/2021
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Jan Wouters * Foto: Kevin De Borger
Die Oper lebt!
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ensemble così facciamo
Giulio Cesare in Egitto
(Julius Cäsar)
Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel (1685–1759), HWV 17
Libretto von Nicola Francesco Haym nach »Giulio Cesare in Egitto« von Giacomo Francesco Bussani (1677)
 
Inszenierung: Martina Veh
Musikalische Leitung: Hans Huyssen
Bühne & Kostüme: Nikolaus Maier
mit Lena Spohn (Giulio Cesare), Stephanie Krug (Cleopatra), Christian Sturm (Sesto), Martina Koppelstetter (Cornelia), Jan Wouters (Tolomeo), Joel Frederiksen (Achilla) und Kammersänger Christopher Robson (Nireno)

Kammerorchester von così facciamo auf historischen Instrumenten; special guests: Axel Wolf (Chitarrone) und Hugo Siegmeth (Saxophon) für die »Cesare–Jazzare«-cross-over-Szenen
 
Uraufführung am King’s Theatre, London am 20. Februar 1724

»Vitaler Klang und pralle Lebenslust des Barock trotz der klaren Interpretatorischen Orientierung an Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis (...)«
Süddeutsche Zeitung

Das Alte-Musik-Ensemble »così facciamo« ist aus Nikolaus Harnoncourts Salzburger Seminaren für historische Aufführungspraxis hervorgegangen und gewinnt aus den Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis eine individuell geprägte, zeitgenössisch ansprechende Form des Musizierens. Groß ist die Vorfreude auf eine erneute Zusammenarbeit. Gefeiert wurden in unserem Haus bereits 2008 »L’Orfeo« (Monteverdi), 2011 »Ariodante« (Händel) und 2013 »Dido & Aeneas in Afrika« (Purcell). In bewährter Manier konzentriert sich auch diese Realisation auf den dramatischen Kern der Geschichte inklusive aller musikalischen Highlights und natürlich wieder mit einer besonderen Grundidee: Genau so, wie Händel ferne und fremde historische Figuren in nahe, bekannte umwandelte, ist es jetzt an der Zeit, ferne und angeblich exotische Schauplätze in die eigene Erfahrungswelt zu integrieren. Die Inszenierung verlegt daher die Handlung in die »roaring twenties« des vorigen Jahrhunderts und damit in ein Ambiente, das von Ägyptomanie, Jazz Age, der endlich erreichten Unabhängigkeit Ägyptens und einer Offenheit für das Zusammenprallen vielfältiger kultureller Ströme geprägt ist. Dieser »Cesare« wird ein »Jazzare« in dem sich Händels Musik auch mit anderen Musikstilen den Abend teilen wird. Dabei geht es keinesfalls darum, die Partitur zu verfälschen oder zu entstellen, sondern – im Gegenteil – Aufführungspraxis aus dem Geist des Werkes weiterzudenken und Händels Musik in die Zukunft hinüberzuretten.


 
 
 
 
 
Tourneepremiere
Freitag, 23.10.2020 | 19.30 Uhr  
Drittes Programm
Freier Verkauf
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