52. Spielzeit | 2018/2019
Kartentelefon:
 (09721) 51 4955
 (09721) 51 0
Theaterkarten online
30-Tage-Vorschau
Kontakt & Anfahrt
Newsletter

Konzert
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
 
Musikalische Leitung: Francesco Angelico
Solistin: Daniela Koch (Flöte)
 
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Francesca da Rimini op. 32

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 G-Dur KV 313

Pierre Boulez
Mémoriale

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64



Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz wurde 1919 in Landau gegründet und ist seit 1998 ein Landesbetrieb des Landes Rheinland-Pfalz. Sie ist das größte und bedeutendste Orchester des Bundeslandes und trägt damit zur symphonischen Grundversorgung in der Pfalz bei. Ebenso gilt sie als das Symphonieorchester der Metropolregion Rhein-Neckar. Regional und international ist sie Botschafterin des Landes Rheinland-Pfalz. Ihre stilistische Bandbreite reicht von der großen Symphonik über Musiktheaterproduktionen bis hin zu Filmmusik- und Stummfilmprojekten. Bereits in ihrer Gründungsphase machte sie mit Dirigenten wie Richard Strauss und Hermann Abendroth überregional auf sich aufmerksam. Insbesondere Chefdirigenten wie Christoph Eschenbach und Leif Segerstam verhalfen dem Orchester auch zu internationaler Beachtung.


Seit Sommer 2009 trägt Karl-Heinz Steffens die künstlerische Verantwortung. Auf seine Initiative hin entstanden u.a. der mehrjährige Zyklus »Beethoven und das 20. Jahrhundert«, der bundesweit beachtete »RING Halle Ludwigshafen« sowie die Sommerresidenz des Orchesters in Speyer. In einem mehrjährigen Zyklus bringen Karl-Heinz Steffens und die Staatsphilharmonie alle Bruckner-Symphonien in den vier Domen des Landes zur Aufführung. Die Staatsphilharmonie wurde in der Spielzeit 2016/2017 vom Deutschen Musikverleger-Verband für das »Beste Konzertprogramm« ausgezeichnet.

Francesco Angelico ist seit der Spielzeit 2017/2018 Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Kassel. Seinen Einstand in der Documenta-Stadt gab er mit Giordanos »Andrea Chénier« sowie Janáceks »Jenufa«; zudem dirigiert er die Wiederaufnahme von Puccinis »La Bohème« sowie Symphoniekonzerte. Wagners Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« in der Regie von Markus Dietz wird, beginnend in der Spielzeit 2018/2019, unter seiner Stabführung zur Aufführung kommen. Er dirigiert regelmäßig an führenden Opernhäusern weltweit. Mit Rossinis »La Cenerentola« kehrt er heuer an die Bayerische Staatsoper zurück, zuvor debütierte er mit Rossinis »Barbier von Sevilla« am New National Theater Tokio. Darüber hinaus folgte er einer Wiedereinladung zum Gewand­hausorchester Leipzig und gab mit dem Bruckner Orchester Linz sein Debüt im Wiener Musikverein.

Geboren 1989, begann die Österreicherin Daniela Koch im Alter von 16 Jahren ihr Studium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Michael Martin Kofler. Nicht zuletzt durch ihre zahlreichen Wettbewerbserfolge konnte sich Daniela Koch in der Musikwelt schnell einen Namen machen: 2008 konnte sie den renommierten 42. Internationalen Rundfunkwettbewerb »Concertino Praga« gewinnen, 2009 den 1. Preis bei der 7. Kobe International Flute Competition – dem größten und bedeutendsten internationalen Flöten­wettbewerb. Daniela Koch ist regelmäßig zu Gast bei verschiedenen renommierten Festivals wie zum Beispiel dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Davos Festival oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit deren Nordmetall-Ensemblepreis sie 2011 ausgezeichnet wurde. Von Konzerthaus und Musikverein Wien wurde die junge Künstlerin als »Rising Star« der European Concert Hall Organisation ausgewählt. In diesem Rahmen gab die Flötistin Rezitale in Konzertsälen, wie dem Bozar Brüssel, der Cité de la Musique Paris, dem Concertgebouw Amsterdam, der Luxemburger und Kölner Philharmonie, der Hamburger Laeiszhalle und dem Konzerthaus Wien. Weitere Konzerte führten die Flötistin außerdem bislang unter anderem nach Kanada, die USA und nach Japan. Als Solistin konzertierte sie mit namhaften Orchestern, wie den Wiener Symphonikern, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Münchner Kammerorchester, dem Wiener Kammerorchester, dem European Union Chamber Orchestra, dem Tschechischen Radio Symphonie Orchester, dem Tonkünstler-Orchester oder dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin. Nach Stipendien der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker, sowie der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker ist Daniela Koch seit April 2011 Soloflötistin der Bamberger Symphoniker. Für ihre Debüt-CD »My Magic Flute« erschienen beim Plattenlabel Gramola erhielt sie in namhaften Klassik-Magazinen hervorragende Kritiken. Von Daniel Hope wurde sie zudem eingeladen, an seiner bei der Deutschen Grammophon erschienenen CD »Musik aus Sanssouci« mitzuwirken, für die sie unter anderem das Flöten­konzert von Johann Joachim Quantz beigesteuert hat.
 
 
Francesco Angelico
Foto: FA

Daniela Koch
Foto: Marco Borggreve





 
 
 
Sonntag, 19.05.2019 | 19.30 - ca. 21.30 Uhr  
Konzertmiete II

  Karten