52. Spielzeit | 2018/2019
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Die Oper lebt!
in deutscher Sprache
Kammeroper Prag
Die Entführung aus dem Serail
Singspiel in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Libretto von Johann Gottlieb Stephanie
 
Inszenierung: Martin Otava
Musikalische Leitung: Milan Kanák
Bühne: Martin Otava
Kostüme: Dana Haklova
mit Daniel Behle (Belmonte), Richard Klein (Pedrillo), Ivaylo Guberov (Osmin) u.a.
 
Uraufführung im Burgtheater Wien am 16. Juli 1782

»Mozart ist der Weltmeister.«
Friedrich Gulda

»Die Entführung schlug alles nieder«, schrieb Goethe über dieses einzigartige Werk des 26-jährigen Mozart, der komödiantische Elemente mit den Gedanken der Aufklärung und einer genialen musikalischen Vielschichtigkeit verband. Kaiser Joseph II. hatte 1776 das Wiener National-Singspiel ins Leben gerufen, um der deutschsprachigen Musiktheaterkultur etwas auf die Sprünge zu helfen. Das kam Mozart gerade recht, als er Anfang der 1780er Jahre von Salzburg nach Wien übersiedelte, wollte er sich doch dringend von seinem Vater und dem Salzburger Erzbischof Colloredo emanzipieren und sein Glück als freischaffender Künstler in der Kaiserstadt versuchen.

Der Orient war für Mozart und seine Zeitgenossen noch geheimnisvoll und unbekannt. Eine Entführung von zwei Europäerinnen aus dem Harem des türkischen Bassa Selim sorgte deshalb auch für Spannung und gehörigen Nervenkitzel. Aber nicht nur das, Mozart bietet alles auf, was damals en vogue war: ein ernstes und ein heiteres Liebespaar, einen tölpelhaften Tunichtgut, einen humanistisch-edlen Exoten und einen geheimnisvollen orientalischen Spielort, der Gelegenheit für viel »türkelnde« Musik bietet.


Daniel Behle ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre und in Konzert, Lied und Oper gleichermaßen erfolgreich. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von barocken Meisterwerken über klassisches und romantisches Repertoire bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Sommer 2017 debütierte er als David in »Die Meistersinger von Nürnberg« in der Inszenierung von Barrie Kosky unter der Leitung von Philippe Jordan bei den Bayreuther Festspielen. Anschließend folgte eine Japantour mit der Bayerischen Staatsoper München (»Die Zauberflöte« unter Leitung von Asher Fish). Anfang 2018 sang er Erik in »Der fliegende Holländer« an der Hamburgischen Staatsoper und Giacomo in Rossinis »La donna del lago« an der Opéra de Lausanne. Im Dezember 2017 debütierte Daniel Behle bei den Berliner Philharmonikern. Unter Leitung von Christian Thielemann sang er Beethovens »Missa solemnis«. Weitere wichtige Engagements der Saison 2017/2018 umfassten Konzerte mit Le Cercle de l’Harmonie und Jérémie Rhorer beim Musikfest Bremen, im Théâtre des Champs-Elysées und in der Kölner Philharmonie, sowie die Uraufführung von George Alexander Albrechts »Requiem für Syrien« mit der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Michael Sanderling.
 
 
Daniel Behle | Foto: Marco Borggreve





Fotos: Petr Berounsky

 
 
 
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