52. Spielzeit | 2018/2019
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Jakub Hrusa | Foto: Andreas Herzau
Konzert
Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie
 
Musikalische Leitung: Jakub Hruša
 
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 39 Es-Dur, KV 543
Symphonie Nr. 40 g-moll, KV 550
Symphonie Nr. 41 (»Jupiter«), KV 551

»Unser diesjähriges Mozart-Projekt gipfelt in der Präsentation seiner drei letzten Symphonien an einem Abend, die vielen als Inbegriff von Mozarts Welt gelten. Denn er beseelte sie, gab ihnen Ausdruck durch individuelle Instrumentation und melodische Erfindungen. Für ihn war seine Arbeit eine ganz normale Arbeit eines Bürgers: ›Man muß fleißig sein, Leistung zeigen, um von den Abhängigkeiten loszukommen.‹ Und das gelang ihm im Laufe seines Lebens: Lange war er abhängig von seinen Auftraggebern. Aber seine 1788 innerhalb von zwei Monaten entstandenen drei Symphonien schrieb er ohne erkennbaren äußeren Anlass und auch ohne Aussicht auf eine Aufführung – in einer Zeit, da sein frisch erworbener Ruhm in Wien schon wieder zu verblassen begann und er sich mehr schlecht als recht als freischaffender Künstler durchschlug. Mit diesen drei letzten Gattungsbeiträgen erreichte er den Höhepunkt seines symphonischen Schaffens. Bei der Aufführung dieser Meilensteine greifen wir eine Idee des großen Mozart-Dirigenten Nikolaus Harnoncourt auf, der diese Symphonien als Einheit betrachtete und alle drei, quasi wie eine große Symphonie von Bruckner’schen Ausmaßen, hintereinander ohne Pause aufgeführt hat. Hören Sie also genau hin: Beginnt nicht die Symphonie Nr. 40 so leise und geheimnisvoll wie ein langsamer Mittelsatz bei Bruckner?« (Bamberger Symphoniker)

»Ich freue mich außerordentlich«, sagt Jakub Hruša, »Chefdirigent der Bamberger Symphoniker zu sein. Schon bevor ich die Möglichkeit hatte, dieses Juwel unter den europäischen Orchestern zu dirigieren, habe ich es über die Maßen bewundert. Sie verkörpern Orchesterkultur im umfassendsten Sinne des Wortes. Da die Wurzeln des Orchesters in Prag liegen, atmen wir gewissermaßen die gleiche musikalische Luft, teilen den gleichen kulturellen Hintergrund und sind uns künstlerisch und historisch sehr nah. Mit den Bamberger Symphonikern kann jedes noch so kleine musikalische Detail zu einem Wunder werden, und jedes Konzert verwandelt den, der es hört.«


Jakub Hruša hat seit September 2016 die musikalische Verantwortung für die Bamberger Symphoniker. »Ich freue mich sehr, dass wir mit Jakub Hruša einen jungen und zugleich hoch profilierten Musiker für die Bayerische Staatsphilharmonie in Bamberg gewinnen konnten«, so Bayerns ehemaliger Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle. »Die Aufgabe des Chefdirigenten der Bamberger Symphoniker ist höchst anspruchsvoll, er steht wie kein anderer Musiker für die künstlerische Leistung dieses Ausnahme-Orchesters. Mit Blick auf die Geschichte der Bamberger Symphoniker, deren Musiker in der Nachkriegszeit von Prag nach Bamberg kamen, spannt der neue Chefdirigent 70 Jahre nach der Gründung der Symphoniker wieder eine Brücke zwischen ihrer Geschichte und ihrem Heute.« Jakub Hruša ist der fünfte Chefdirigent in der Geschichte der Bamberger Symphoniker. Er wurde 1981 im tschechischen Brno geboren und erhielt seine Ausbildung an der Prager Akademie der musischen Künste. Er ist Erster Gastdirigent des Philharmonia Orchestra und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra sowie ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie und war von 2009 bis 2015 Chefdirigent des Prag Philharmonia.
 
 








 
 
 
Samstag, 09.02.2019 | 19.30 - ca. 21.00 Uhr  
Konzertmiete II

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