52. Spielzeit | 2018/2019
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Der Jahrhundertpianist wieder zu Gast im Theater der Stadt Schweinfurt
Konzert
Klavierrezital Grigory Sokolov
 
 
Franz Schubert
Impromptus Nr. 1-4 D 935 op. 142

N.N.

»Sokolov verwandelt Zwischenspiele in Höhepunkte.«
Süddeutsche Zeitung

Musik, die im gegenwärtigen Moment entsteht, einzigartig und unwiederholbar, nur darauf kommt es Grigory Sokolov an. Er hat kein Interesse daran, Studioaufnahmen zu machen oder mit Orchestern oder Kammermusik-Ensembles zu spielen. Stattdessen vertieft er sich monatelang in seine Rezital-Programme, die er auf ausgedehnten Konzertreisen in ganz Europa spielt. Die poetischen Interpretationen des russischen Pianisten, die mit mystischer Intensität und beeindruckender Ehrlichkeit im Konzertsaal lebendig werden, basieren auf seiner fundierten Kenntnis eines umfangreichen Repertoires. Erst 2014 unterzeichnete Sokolov einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon. Die von einem neuen, enthusiastischen Zuhörerkreis gefeierte Partnerschaft bekräftigte seinen Rang unter den großen Musikern der modernen Zeit. Sokolovs Programme umfassen die gesamte Musikgeschichte, von Transkriptionen geistlicher Polyfonie des Mittelalters und Werken für ein Tasteninstrument von Byrd, Couperin, Rameau und Froberger über die Musik von Bach, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Chopin und Brahms bis zu Schlüsselkompositionen des 20. Jahrhunderts von Prokofjew, Ravel, Skrjabin, Rachmaninow, Schönberg und Strawinsky. Bei Klavierliebhabern gilt er weithin als der größte Pianist der Gegenwart und er wird als Künstler bewundert wegen seiner visionären Kreativität, seiner faszinierenden Spontaneität und seiner uneingeschränkten Hingabe an die Musik.


Sokolovs charismatisches Künstlertum hat die Kraft, die Konzentration zu erzeugen, die das Publikum braucht, um selbst die vertrautesten Werke aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Während eines Rezitals bringt er die Zuhörer in engen Kontakt mit der Musik, um jenseits aller Affektiertheit und Theatralik eine tiefere spirituelle Bedeutung zu enthüllen. Sokolovs Kunst ruht auf dem festen Fundament seiner einzigartigen Persönlichkeit und individuellen Vision. Er sieht viele der heutzutage mit einer Musikerlaufbahn verbundenen Konventionen – nicht zuletzt, was die Medienarbeit und Public Relations angeht – als Ablenkung von den eigentlichen Aufgaben, nämlich zu studieren und zu musizieren. Der bemerkenswert ungewöhnliche Charakter und die außerordentlichen Qualitäten seines Spiels wurden in einer Rezension kürzlich zusammengefasst: »Sokolov verblüffte die Zuhörer mit einer Art des Klavierspiels, der musikalischen Kompetenz und des Künstlertums, die man für immer verloren glaubte.«
 
 








 
 
 
Mittwoch, 14.11.2018 | 19.30 - ca. 21.45 Uhr  
Konzertmiete I
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