51. Spielzeit | 2017/2018
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Konzert
Ensemble 1700
Dorothee Oberlinger (Blockflöte & Leitung)
Dmitry Sinkovsky (Solovioline & Countertenor)
Shai Kribus (Blockflöte & Barockoboe)
 
Liana Mosca (Violine)
Christian Voss (Violine)
Manuel Hofer (Viola)
Marco Testori (Violoncello)
Riccardo Coelati Rama (Kontrabass)
Peter Kofler (Cembalo/Orgel)
 
»Fatto per la notte di Natale«

Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert No. 4 BWV 1049

Antonio Vivaldi
Trio für Blockflöte, Oboe und Basso Continuo g-Moll RV 107
»Sol da te mio dolce amore« aus »Orlando furioso« RV 728

Johann Sebastian Bach
Konzert f-Moll BWV 1056

Arcangelo Corelli
Concerto Grosso fatto per la notte di Natale

Antonio Vivaldi
La Follia d-Moll RV 63

Georg Friedrich Händel
»Venti turbini« aus »Rinaldo«

Johann Sebastian Bach
Aus der Kantate »Herz und Mund und Tat und Leben« BWV 147 (1723): Choral »Jesu bleibet meine Freude«

»Keine Klappen, kein Mundstück, einfach nur Holz« – für Dorothee Oberlinger lässt sich die Faszination der Blockflöte leicht in Worte fassen.

Die in Schweinfurt immer wieder gefeierte Dorothee Oberlinger zählt heute zu den namhaften Vertretern ihres Instruments. Ihr Debüt gelang ihr 1997 mit dem 1. Preis im internationalen Wettbewerb SRP/Moeck U.K. in London in der Wigmore Hall. Es folgten zahlreiche Einladungen zu Konzerten und Festivals in ganz Europa, Amerika und Asien an Konzerthäuser wie das Grand Théatre Bordeaux, Teatro Colón Buenos Aires, Grand Théâtre de Genève, Laeiszhalle Hamburg, KKL Luzern, Tonhalle Zürich, etc. sowie zu den Festivals wie den Resonanzen Wien, dem Yehudi Menuhin Festival Gstaad, Schleswig Holstein Musikfestival, London Lufthansa Festival, Rheingau Musik Festival, Beethoven Festival Warschau, oder Beethovenfest Bonn. Als Solistin spielt sie mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 sowie mit renommierten Barockensembles und Orchestern wie den Sonatori de la Gioiosa Marca, Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, der Academy of Ancient Music, London Baroque, Melante, Zefiro und L´arte del mondo. Sie arbeitet in verschiedenen Projekten mit führenden Musikern der Alten Musik wie Reinhard Goebel, Giovanni Antonini, Vittorio und Lorenzo Ghielmi, Luca Pianca, Rachel Podger, Giuliano Carmignola, Sandrine Piau oder Max Emanuel Cencic. Ihre CD-Einspielungen mit barocker Musik des 17. und 18. Jahrhunderts werden von der internationalen Fachkritik mit höchsten Auszeichnungen bewertet. 2008 erhielt sie den ECHO Klassik-Preis in der Kategorie "Beste Instrumentalistin des Jahres", 2013 für die "Beste Konzerteinspielung des Jahres (bis inkl. 18. Jh. / Flöte)". Ihr erfolgreiches Debüt als Dirigentin gab sie Anfang 2011 in Salzburg. 2012 wurde ihre aktuelle CD "Flauto Veneziano" mit dem "Diapason d´Or " ausgezeichnet. Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit der Musik des Barock widmet sich Dorothee Oberlinger immer wieder auch der zeitgenössischen Musik, so wirkte sie an der jüngsten CD "Touch" des Schweizer Pop-Duos "Yello" mit. Seit 2009 ist sie Intendantin der traditionsreichen Arolser Barockfestspiele und seit 2004 ist sie Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie das dortige Institut für Alte Musik leitet.

Der in Moskau geborene Dmitry Sinkovsky besuchte das dortige Tschaikowsky-Konservatorium, wo er von 2001 bis 2005 bei Professor Alexander Kirov studierte. Während seiner Ausbildung unternahm er nicht nur Europatourneen, sondern nahm auch Unterricht in Barockvioline bei Maria Leonhardt, der Pionierin der Alten Musik. Nach seinem Abschluss erhielt Dmitry Sinkovsky regelmäßige Einladungen, bei denen er von der Violine aus dirigierte und als Solist mit Orchestern und Ensembles wie Il Pomod`oro, Il Complesso barocco, Concerto Köln, dem Helsinki Baroque Orchestra, La Claudiana, Harmonia atenea, Musica Petropolitana, Pratum Integrum, den Barocksolisten München, Collegium Marianum, Bizzarie Armoniche, Le Concert Lorrein, Cordia, Musica Antiqua Roma, Capriola Di Gioia und The Harmony of Nations auftrat. Dmitry Sinkovsky gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe und erhielt beispielsweise den Ersten Preis beim Telemann-Wettbewerb in Magdeburg 2011, den Ersten Preis, den Publikumspreis und den Medienpreis bei Musica Antiqua Brugge 2008 in Belgien, den Romanus-Weichlein-Preis beim österreichischen H.I.F von Biber-Wettbewerb 2009 und den Preis für die beste Aufführung von Bibers Mysteriensonaten. Zudem errang er 2005 in Rovereto den Zweiten Preis beim Premio Bonporti und den Dritten Preis 2006 beim Bach-Wettbewerb Leipzig. Im September wurde Dmitry Sinkovsky von der niederländischen Stiftung Jumpstart Jr. eingeladen, vor einer internationalen Jury im Amsterdam Concertgebouw zu spielen. Daraufhin stellte man ihm für mehrere Jahre eine Violine von Francesco Ruggeri zur Verfügung, die 1675 in Cremona gebaut wurde. Als begabter Countertenor hat Dmitry Sinkovsky zudem bei Michael Chance in Den Haag, Marie Daveluy in Montreal und Jana Ivanilova in Moskau Gesang studiert und tritt regelmäßig als Solist auf. Nach Abschluss seines Studiums belegte er außerdem einen Kammermusikkurs bei Professor Alexei Lubimov am Moskauer Konservatorium. 2011 gründete er eine neue Gruppe namens La Voce strumentale, mit der er als Dirigent und Sänger auftritt, und hat als Mitglied von Il Giardino armonico auch einige Konzerte mit Cecilia Bartoli gegeben. 2012 erscheinen zwei Einspielungen von Dmitry Sinkovsky: die Rosenkranzsonaten von H.I.F von Biber (Caro Mitis) und Vivaldis Violinkonzert „per Pisendel“ mit dem Orchester Il Pomo d`Oro (Naive).

Der in Israel aufgewachsene junge Barockoboist und Blockflötist Shai Kribus blickt schon jetzt auf eine umfangreiche internationale Karriere zurück. Er arbeitet mit Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester, Ensemble Pygmalion, I Barocchisti, Orfeo 55 und dem Barockorchester Stuttgart zusammen und hat als Solist u.a. mit dem Barockorchester Venedig, Les Passions de l'Ame, La Cetra Barockorchester und Barrocade - dem israelischen Barockkollektiv gespielt. Kribus studierte Musik an der ESMUC in Barcelona, an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel und am Conservatorio di Verona in den Klassen Alfredo Bernardini, Katharina Arfken und Paolo Grazzi (Oboe) sowie Corina Marti und Pedro Memelsdorff (Blockflöte). Seit seinem 16. Lebensjahr war Shai regelmäßiger Preisträger des AICF-Stipendienwettbewerbs in Wettbewerben für Oboe und Blockflöte, wurde zum "hervorragenden Musiker" in der IDF gewählt und war Finalist beim 8. Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerb in Melk, Österreich. Shai Kribus‘ erste solistische CD mit Oboen- und Blockflötenkonzerten von A. Vivaldi, wurde im Juni 2016 von Fra Bernardo veröffentlicht.


Das Ensemble 1700 wurde 2002 von Dorothee Oberlinger in Köln gegründet und widmet sich der europäischen Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Auf musikwissenschaftlich fundierter und aufführungspraktischer Grundlage, gepaart mit höchster spieltechnischer Fähigkeit, entstanden abwechslungsreiche und lebendige Konzertprogramme, die von Presse und Publikum gleichermaßen enthusiastisch aufgenommen wurden. Die Gastspiele in bedeutenden Spielstätten (u.a. Konzerthaus Wien, Philharmonie Köln) und bei wichtigen europäischen Musikfestivals (u.a. bei den "Tagen der Alten Musik" in Herne oder den "Resonanzen" in Wien) waren erfolgreiche Stationen. Die Aufnahme des Ensembles mit Werken von Georg Philipp Telemann (erschienen 2008 bei Sony/Dhm) wurde als maßstäbesetzende Einspielung "mit Gewicht und Verve" (Der Spiegel) gefeiert. Ergänzend zur Stammbesetzung lädt Dorothee Oberlinger immer wieder renommierten Spezialisten als Gäste zu Konzertprojekten und CD-Einspielungen ein; so ist bei der der CD Telemann Double Concertos Gambist Vittorio Ghielmi zu Gast, bei „ROCOCO“ Bratschist Nils Mönkemeyer, Barockgeiger Hiro Kurosaki und Oboist Alfredo Bernardini, in „small gifts“ Counter Andreas Scholl.
 
 








 
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Dienstag, 19.12.2017 | 19.30 - ca. 21.20 Uhr  
Konzertmiete II

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