51. Spielzeit | 2017/2018
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Hoffmanns Erzählungen
(Les contes d’Hoffmann)
Phantastische Oper in fünf Akten mit Musik von Jacques Offenbach (1819–1880)
Libretto von Jules Barbier und Michel Carré basierend auf E.T.A Hoffmann
 
Inszenierung und Bühne: Martin Otava
Musikalische Leitung: Martin Doubravský
Kostüme: Aleš Valášek
Choreinstudierung: Tvrtko Karlovic
mit Jirí Bartoš, Blanka Cerná, Jirí Cerný, Olga Jelínková, Jan Ježek, Pavel Kobrle, Gabriela Kopperová, Marian Micjar, Jaroslav Patocka, Vera Poláchová, Hanna Postranecká, Dušan Ružicka, Pavel Vancura, Alžbeta Vomácková
 
Uraufführung in der Opéra-Comique, Paris am 10. Februar 1881

Hoffmann selbst ist der Held in Offenbachs Werk, das auf verschiedenen von E.T.A. Hoffmanns Erzählungen basiert wie »Der Sandmann«, »Rat Krespel« und »Die Abenteuer der Sylvester-Nacht«. Das Lied von Klein-Zack, die Koloraturarie der Olympia, die Romanze Antonias und natürlich die berühmte Barcarole sind Ohrwürmer geworden.

Der in Köln geborene Jacques Offenbach (eigentlich Jakob Offenbach) hat mit seinen die »große Welt« und die »ewigen Werte« des zweiten französischen Kaiserreichs frech karikierenden Opéras-bouffes eine Gattung begründet, die überall in Europa Anhänger und Nachahmer fand. Grundlage von Offenbachs Erfolg war neben seinen mitreißenden, tänzerisch wirbelnden Melodien sicherlich auch sein Gespür für das Burlesk-Komische, für pikante Situationen und zeitgenössische Satire.


Offenbachs erstes größeres Werk, »Orpheus in der Unterwelt« (1858), offenbarte dem Pariser Publikum, dass es in der Antike auch nicht viel anders zugegangen ist als in der Gegenwart und beleuchtet den Bildungsstoff von einer durchweg heiter-amourösen Seite. »Pariser Leben« (1866) entwickelt ein Thema, das die Operettenwelt noch lange beschäftigen wird: Provinzler in der Metropole, ein unerschöpfliches Heiterkeitsmotiv mit Ewigkeitsanspruch. »La Périchole« (1868) und »Die Großherzogin von Gerolstein« (1868), die Ende Februar/Anfang März in Schweinfurt zu sehen sein wird, parodieren einmal mehr die große Politik auf der kleinen, seit 1855 bestehenden Offenbach-Bühne »Bouffes-Parisiennes«. Ganz zum Schluss seiner Karriere konnte es selbst ein Jacques Offenbach nicht lassen und wandte sich der Oper zu. Das unvollendet hinterlassene Werk Hoffmanns Erzählungen resümiert ein Offenbach’sches Thema, das auch in seinen Operetten zu verfolgen ist, die Entfremdung des modernen Menschen in einer dem Schein verfallenen Welt.
 
 


Fotos: Roman Dobes





 
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